Baureihe 290 ... 296


(sortiert nach Ordnungsnummern)

 

Baureihe 294

294 079-9

am 21.03.2006 am BÜ Wabern-Uttershausen (KBS 620 Kassel - Gießen).

294 082-3

am 04.05.2006 mit Übergabezug aus Richtung Wabern (KBS 620 Kassel - Gießen).

294 572-3

zusammen mit 211 019-5 am 07.05.2011 beim 4. Egelner Bahnhofsfest.

294 711-7

am 03.04.2010 bei der Durchfahrt durch Koblenz-Lützel.

294 794-3

als Gast am 21.09.2008 im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen (Motto: "Herbst-Museumstage unter Strom")

294 805-7

am 19.05.2008 bei der Durchfahrt durch den Hannöverschen Hbf.

294 892-5

am 20.04.2009 bei der Durchfahrt durch Hannover Limmer in Richtung Seelze (Güterumgehungsbahn Hannover).

294 951-9

am 09.05.2009 während der Feierlichkeiten "100 Jahre Rangierbahnhof Seelze".

294 951-9 & 294 956-8

am 11.09.2009 auf der Güterumgehungsbahn in Hannover-Limmer in Richtung Hannover-Linden.

294 952-7

am 24.08.2008 auf der Güterumgehungsbahn in Hannover-Limmer in Richtung Seelze Rbf.

294 956-8 & 294 952-7

am 22.09.2009 auf der Güterumgehungsbahn in Hannover-Limmer in Richtung Hannover-Linden.

294 958-4 & 294 952-7

am 31.03.2010 auf der Güterumgehungsbahn in Hannover-Limmer in Richtung Hannover-Linden.

294 959-2

am 21.11.2009 auf der Güterumgehungsbahn in Hannover-Limmer in Richtung Hannover-Linden.

 

Baureihe 295

295 023-6 & 295 085-5

sowie eine weitere 295'er am 05.07.2008 in Maschen Rbf.

295 065-7

am 21.03.2006 mit Übergabezug von einem Industrieanschlussgleis in Richtung Wabern am BÜ Wabern-Uttershausen (KBS 620 Kassel - Gießen).

295 067-3

am 05.09.2007 nordwärts auf der KBS 350 zwischen Burgstemmen und Nordstemmen (Hann.).

295 071-5

am 05.09.2007 nordwärts auf der KBS 350 zwischen Burgstemmen und Nordstemmen (Hann.).

 

Baureihe 296

296 030-0

mit frischem Lack am 28.08.2007 beim Rangieren im Rbf. Seelze (Hannover).

 


 

Technische Daten der Baureihen 290 ... 296 (DB V90)

 

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"Die Baureihe V 90 ist eine Rangierlokomotive mit der Achsfolge B'B' (4 Achsen angetrieben in 2 Drehgestellen von einem Motor). Ab Mitte 1964 lieferte die MaK (Maschinenfabrik Kiel) 20 Vorserienlokomotiven. 1966 begann die Serienlieferung, aus der bis Ende 1971 256 Exemplare hervorgingen. Insgesamt erhielt die Deutsche Bundesbahn 407 der ab 1968 als Baureihe 290 bezeichneten Lokomotiven mit den Betriebsnummern 290 001 bis 407. Eine weitere Lokomotive beschaffte die Bundeswehr und stellte sie anschließend - als 290 999 bezeichnet - leihweise der Deutschen Bundesbahn zur Verfügung. Nach langjährigen Verhandlungen ging sie in den 1990er Jahren, nun als 290 408 bezeichnet, in das Eigentum der Bundesbahn über. Äußerlich ähneln die 70 km/h (ab 290 021 80 km/h) schnellen Loks den Streckenlokomotiven der Baureihe 211 und 212. Die Maschinen besitzen sowohl Sifa als auch Indusi und leisten 1.350 PS.

Für die Baureihenfamilie V 90 wurden zwei Arten von Fernsteuerungen entwickelt, um sie rationeller einsetzen zu können. Einige Lokomotiven der Baureihe 290 wurden mit einer "Bergfunk" genannten Funkfernsteuerung ausgerüstet, die es ermöglicht, die Loks in großen Rangierbahnhöfen (Mannheim, Seelze, München, Nürnberg *) durch einen Prozessrechner fernsteuern zu lassen. Die Lokomotive wird auf dem Rangierbahnhof beim Auflösen eines Zuges vom Bergmeister bedient. Der Bergmeister regelt die Geschwindigkeit beim Abdrücken (langsames Bewegen vom Zug, der dann über den Ablaufberg gedrückt wird, Wagen entkuppelt werden und in verschiedene Gleise verteilt wird). Zu diesem Zeitpunkt ist die Lokomotive aber von einem Lokrangierführer (LRF) besetzt, der die Sicherheitsfahrschaltung bedient und auch die Lok nach dem Abdrücken an den nächsten Zug heranfährt. Ab dann steuert wieder der Bergmeister die Lokomotive.

*) Auch in Nürnberg werden vom Ablaufsteuerrechner ferngesteuerte Loks der Baureihe 290 eingesetzt. Da Nürnberg Rbf ein Gefällebahnhof ist, sind die dort eingesetzten Abdrückloks mit einem Bremswagen gekuppelt, um Zerlegeeinheiten bis zu 2.000t gewicht trotz Gefälle sicher bremsen zu können. Bei dem Bremswagen handelt es sich um umgebaute, und mit Betongewichten versehene 6-achsige Flachwagen.

Ab 1995 wurden in großer Zahl Lokomotiven der Baureihe 290 mit einer anderen Art Funkfernsteuerung von Krauss-Maffei (KM) ausgerüstet. Bei ihr kann der nun "Lokrangierführer" (LRF) genannte Lokführer die Lok über eine um den Hals gehängte, vor dem Bauch getragene Fernbedienung bedienen. Dies ermöglichte die Einsparung von Rangierpersonal und wurde zuvor schon bei den kleineren Rangierloks der Baureihen V 60 und Köf III angewandt. Die so umgebauten Loks der Baureihe 290 werden ab Umbau als Baureihe 294 bezeichnet, umgebaute Loks der BR 291 wurden zur BR 295. Die Lokomotiven haben auf dem Führerstand einen Funkrechner, der alle Signale vom Bedienteil empfängt. Dazu muss der LRF den Funk manuell einschalten, dieses tut er mittels Schlüsselschalter am Rechnerschrank. Ein Fahrzeug mit KM-Fernsteuerung erkennt man daran, dass oberhalb der Führerstandsfenster auf jeder Seite eine Lampe (Sichtmelder) leuchtet, sobald sie im Funkbetrieb fährt. Durch diesen Funk konnte viel Personal eingespart werden, weil der LRF nun selber an der Zugspitze anwesend sein kann. Folgende Funktionen können mit der Fernsteuerung ausgeführt werden: Fahren - Bremsen - Sanden - Pfeifen - Kupplung öffnen und schließen - Schnellbremsung.

Zukünftig ist geplant, dass einige Lokomotiven der Baureihe 290, die bereits über Bergfunk verfügen, zusätzlich auch die KM-Fernsteuerung erhalten. Die neu geschaffene Baureihe 296 soll sich dadurch in den Rangierbahnhöfen Mannheim, München und Seelze noch flexibler einsetzen lassen. Zur Zeit ist schon eine Lokomotive der neuen Baureihe, die 296 043 (ex 290 043), unterwegs in München Nord Rbf. In Kürze sollen noch fünf weitere Lokomotiven folgen. Dabei soll es sich um 290 125, 126, 177, 188 und 190 handeln. Sollten sich die Tests in Mannheim und Seelze mit den verschiedenen Fernsteuerungen bewähren, ist es geplant weitere 39 Loks der Baureihe 290 umzubauen."

Baureihe 294 / 294.5 (Remotorisiert)

Weitgehend Baugleich sind die Exemplare der Baureihe 294 mit der Baureihe 290. Auffälligstes Merkmal ist die große weiße Antennenhutze welche zur Funkfernsteuerung dient, sowie die gelbe Automatikkupplung. Ende der 90er Jahre begann die Bahn damit einige 294 einer Generalüberholung zu unterziehen. Sie wurden modernisiert und remotorisiert. Das äußerliche Erkennungsmerkmal ist die sog. “Wodkareling”, ein an den Seiten angebrachtes Geländer welches zur Absturzsicherung dient. Des Weiteren haben die “Remo’s” eine um 500 erhöhte Ordnungsziffer.

 

Bauart:

B’ B’ dh

Raddurchmesser:

./.

Motor:

MTU MB 12 V 652 TZ (TA) 10 (BR 294)

MTU 8 V 4000 R41 (BR 294.5)

Zylinder:

12

V max:

80 km/h

Zugheizung:

nicht vorhanden

Länge über Puffer:

14.320 mm

Dienstgewicht:

78,8 t

Anfahrzugkraft:

231,5 KN

Leistung:

1.100 PS (BR 294)

1.360 PS (BR 294.5)